Abendstimmung im Tister Bauernmoor

Abendstimmung im Tister Bauernmoor

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Zur Zeit des Kranichzuges sind im Tister Bauernmoor schon bis zu 20.000 Kraniche zum Übernachten gezählt worden. Ich war eines Abends noch vor Sonnenuntergang zum Moor nahe Sittensen gefahren, war aber bei weitem nicht alleine. Der Parkplatz war beinahe überfüllt und ich bekam nur noch am äußersten Ende einen freien Stellplatz. Ein Wanderweg führt über 1,5 km zu zwei Aussichtstürmen auf die Moorlandschaft. Ich war auf den höheren gestiegen und hatte zunächst nur in der zweiten Reihe einen Platz zum Ausblick gefunden. Später sollte der Turm bis in die sechste Reihe mit Kranichbeobachtern gefüllt gewesen sein.

Doch dieses Bild habe ich erst machen können, als nur noch 4 Personen auf dem Turm waren und ich freien Blick in Richtung Westen hatte. Ich liebe diese Lichtstimmungen, wenn die purpurne Himmelsfarbe sich auf dem Boden spiegelt, wie hier auf der überfluteten Moorfläche. Etwas vergleichbares mit nassem Beton hatte ich bislang einmal in Hamburg, als ich das Dockland nach einem Regenschauer fotografiert hatte.

Hafencity — Altes Zollhaus

Hafencity — Altes Zollhaus

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Der Kontrast zwischen dem schönen Alten Zollhaus und den modernen Bürogebäuden an der Ericusspitze faszinieren mich immer wieder. Aber an diesem Tag auf dem Weg nach Hause durch die Hafencity bot mir der herbstliche Sonnenstand zur goldenen Stunde einen besonderen Kontrast. Nur das Alte Zollhaus und die Ericusbrücke wurden von den warmen Strahlen der untergehenden Sonne angestrahlt! Auf der Fassade zeichnet sich noch einer der am Ufer stehenden Bäume ab. Alles ist in warmes Licht getaucht.
Im Hintergrund sieht man das Backsteingebäude vom Fruchthof Hamburg in der Sonne erstrahlt.

Hamburger Rathaus in Herbststimmung

Hamburger Rathaus in Herbststimmung

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Ein Bild wie ich seit über eine Woche vor Augen hatte. Auf dem Heimweg an einem Freitag Abend hatte ich die Allee‐Bäume am Ballindamm in toller Herbstfärbung gesehen und aus dem Augenwinkel noch die untergehende Sonne mit ihrem warmen Licht auf den Bäumen. Eine Woche später hatte ich erst wieder die Gelegenheit dort zur Zeit der goldenen Stunde zu sein. Hamburgs Straßen waren nahe dem Verkehrsinfarkt und ich konnte aus dem Büro gerade noch bis an den Neuen Jungfernstieg kommen, um dort den allerletzten Parkplatz zu erwischen. Es sollte so passen. Auf dem Weg zur Ecke Ballindamm / Lombardsbrücke vernahm ich noch die lauten Geräusche des dichten Verkehrs. Viele Autofahrer waren aggressiv, es wurde wild gehupt, weil immer wieder die große Kreuzung von anderen Fahrern blockiert wurde.

Als ich aber mein Stativ aufgebaut hatte und mir überlegte, wie ich die Baukräne aus dem Bild bekommen würde, habe ich gar nichts mehr vom Straßenlärm vernommen. Das ist das schöne und zugleich faszinierende an der Fotografie — ich kann immer wieder in meine Bildkompositionen versinken und nichts mehr um mich herum wahrnehmen. So konnte ich dieses wunderschöne Bild mit Herbstbäumen und dem Hamburger Rathaus im Hintergrund festhalten.

Blick auf den Jungfernstieg

Blick auf den Jungfernstieg

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Anfang Oktober an der Binnenalster. Noch ist es sommerlich warm in Hamburg und so haben sich zum Sonnenuntergang unzählige Menschen entlang der der Uferlinie an der Lombardsbrücke versammelt. Viele Bänke laden da zum Verweilen ein und so genießen nicht nur wir Fotografen den Ausblick in Richtung Jungfernstieg.

Ich habe unzählige Fotos gemacht, aber diesen Abend aber entdeckte ich die Bäume links und rechts von mir, um dem Bild einen Rahmen zu geben. Es war eine wunderschöne Stimmung zur blauen Stunde, oder?

Rettet St. Severin

Rettet St. Severin

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Mir fiel dieser Satz am Gemeindehaus der Kirchengemeinde im Herzen von Keitum auf. Erst auf der Webseite der Kirche St. Severin konnte ich nachlesen, wie es in den letzten Jahren um die Kirche stand. Als ich mit meinem Sohn von einem abendlichen Ausflug an die Westküste zurückkam und ich die Kirche schön erleuchtet außerhalb der Ortschaft liegen sah, war für mich klar, dort wollte ich noch einmal hin.
Am letzter Abend vor unserer Abreise von der Insel Sylt, war ich zur Abendstunde also dorthin aufgebrochen. Ich konnte noch ein wenig das Kirchumfeld erkunden, bevor die Kirchenbeleuchtung angeschaltet wurde und wenig später auch die blaue Stunde einsetzte. Es war toll zu sehen, dass der mittlere Weg auf den Friedhof hinaus genug Licht bekam, dass er die Dunkelheit des Vordergrundes durchschnitt und den Blick so auf die Kirche lenkte.

Bevor ich zum Auto zurückkehrte, ging ich noch mal ein wenig die Straße in Richtung Keitum entlang. Von da hatte ich einige Abende vorher die Kirche so schön erleuchtet gesehen.
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Goldene Stunde bei Rantum

Goldene Stunde bei Rantum

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Es konnte kaum anders sein, aber bei einem mehrtägigen Aufenthalt auf Sylt gehört auch die Zeit des Sonnenunterganges an der Westküste dazu. Zudem bei gemischter Bewölkung versprach es ein interessantes Farbspiel zu werden. Immer wieder waren an dem Tag Regenschauer über die Insel hinweg gezogen und so waren wir wir zum Sonnenuntergang nach Rantum aufgebrochen. Wir sollten mal wieder belohnt werden, auch wenn im Westen fast zu viele Wolken waren, als dass wir die Sonnen noch untergehen sehen sollten. Aber zur Goldenen Stunde hatten wir gerade eine fantastische Regenwolke im Norden von uns. weiter lesen und kommentieren …

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