Yellowstone — Norris Geyser Basin

Yellowstone — Norris Geyser Basin

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Norris Geyser Basin ist nach dem früheren Superindendent des Yellowstone Nationalparks Philetus W. Norris benannt. Es ist die heißeste Hydrothermalgegend des Nationalparks und extrem volatil. Immer wieder verändern sich die heißen Quellen und Geysire, neue entstehen, vorhandene versiegen. Fast alle Bereiche sind über 93° Celsius heiß und damit über dem Siedepunkt in dieser Höhe. weiter lesen und kommentieren …

Grizzlybär

Grizzlybär

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Was für ein Erlebnis! Nur 100m entfernt auf dem anderen Ufer des Yellowstone Rivers.
Ein Grizzly!

Wir kamen gerade vom Mud Volcano und wollten noch ein bisschen am Ufer des Yellowstone Rivers entlang fahren, als uns entgegenkommend ein SUV plötzlich anhielt und die Passagiere zum Flussufer hinunterliefen. Mein Sohn rief sofort: »Ein Grizzly!« und ich wendete unser Auto bei der nächsten Gelegenheit. Den Bär zog es am Flussufer und manchmal auch im Fluss nach Norden. Wie wir später von einem Ranger erfahren hatten, lag dort nördlich des Mud Volcano ein Bison-Kadaver. Kein Wunder, dass der Grizzlybär von uns Menschen keine Notiz nahm.

Hayden Valley und Yellowstone River

Hayden Valley und Yellowstone River

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Frühmorgens, 6:15 — wir waren durch den Frühnebel vom Canyon Village in das Hayden Valley gefahren, um große Bisonherden sehen zu können. Doch die Überraschung war groß, dar erste Bison-Bulle kam uns in der Dunkelheit aus dem Nebel auf der Straße entgegen — zum Glück auf der anderen Straßenseite. So wie er aus dem Dunkel auftauchte, erinnerte er stark an einen Mann im Lodenmantel!

Doch schon bald kamen wir an die flachen Abschnitte des Yellowstone Rivers, der sich weit mäandernd durch das Hayden Valley zog. Einzelne Nebelschwaden hingen über dem Fluss, vor dem sich ein paar Bäume abzeichneten. Doch leider waren hier die Bisonherden nicht auszumachen. So genossen wir erst einmal den Sonnenaufgang über dem Flussverlauf.

Yellowstone - Hayden Valley (3288)
Yellowstone — Hayden Valley (3288)

 

Wir waren nach dem Sonnenaufgang noch zur Region des Mud-Volcano gefahren, die sich am Rand des Hayden Valleys befindet. Eine nicht so imposante Gegend, weil die typischen kräftigen Farben des Yellowstones hier fehlten und zudem ein sehr unangenehmer schwefelhaltiger Duft in der Luft hing. Aber in dem Gegenlicht der flach stehenden Morgensonne waren die Dampfschwaden der Gegend einfach toll zu fotografieren.

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Grand Canyon des Yellowstone

Grand Canyon des Yellowstone

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Nach dem Besuch des Upper Geyser Basin mit seinen Geysiren Old Faithful, Beehive, Grand und Castle, die wir alle aktiv erleben durften, war für uns klar, wir wollten unbedingt auch den faszinierenden Grand Canyon of the Yellowstone sehen. Was lag näher, die Nächte im nahe gelegenen Canyon Village zu verbringen. Von dort ist es ein kurzer Fußmarsch und man ist am Nordrand des Canyons. Noch am Abend der Ankunft sind wir für einen kurzen Besuch an den Canyon Rand gewandert. Der Fußweg vom Canyon Village kommt direkt am Grand View herhaus. Von dort hat man eine fantastischen Blick in den rund 300 Meter tiefen Canyon hinein. Gerade in den sommerlichen Nachmittagsstunden wird der Südrand bestehend aus rotem und gelbem Tuffgestein von der Sonne beleuchtet. Weit unten kann man den schmalen Verlauf des Yellowstone Rivers erkennen, der sich durch den Canyon schlängelt.

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Yellowstone — Grand Prismatic Spring

Yellowstone — Grand Prismatic Spring

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Zum Bereich des Upper Geyser Basins gehört auch noch die größte und wohl berühmteste heiße Quelle des Yellowstone: Grand Prismatic Spring!

Nach der langen Wanderung vom Old Faithful bis zum Biscuit Basin und retour hatten wir uns am Nachmittag für eine kurze Anfahrt mit dem Auto entschieden. Noch bevor man zur Grand Prismatic Spring kommt, liegt vorher auf der linken Seite der Parkplatz vom Trail Head »Fairy Falls«. Eine kurze Wanderung von nicht einmal 1,5 km und man kann den angrenzenden Hügel besteigen, um von oben auf die Quelle hinab zu blicken. Ich kann das — vor allem am Nachmittag — nur empfehlen, weil man von dort die ganze Pracht hervorragend überblicken kann.

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Upper Geyser Basin am Tag der Sonnenfinsternis

Upper Geyser Basin am Tag der Sonnenfinsternis

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The Great American Eclipse, 21st of August — und wir waren nicht dabei. Gerade erst in Old Faithful angekommen, war für uns schnell klar, dass wir uns nicht auf der einzigen Straße aus dem Yellowstone in Richtung Grand Teton Nationalpark auf den Weg zur Sonnenfinsternis machen wollten. Dort würde mit Sicherheit ein einziger Stau sein. Daher war unsere Planung eine Tageswanderung durch das Upper Geyser Basin, von Old Faithfull zum Biscuit Basin und retour — zusammen rund 12,5 km.

Wie auch schon im Grand Teton waren wir früh morgens auf der Wanderroute, bzw. am Geyser Hill in der Old Faithful Region. Dort liegen viele heiße Quellen und Geysire, der ganze Hügel ist am Dampfen. Von dort hat man einen tollen Überblick über Old Faithful mit seinen vielen Lodges und Einrichtungen und bis hinüber zum Black Sand Basin. Überall sahen wir es dampfen!

Yellowstone - Firehole River & Geyser Hill (2385)
Yellowstone — Firehole River & Geyser Hill (2385)

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Yellowstone — Old Faithful

Yellowstone — Old Faithful

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Old Faithful — der alte Getreue! Seit der Entdeckung des Yellowstone an Anfang des 19. Jahrhunderts bricht dieser Geysir rund alle 90 Minuten aus. Je nachdem wie stark die vorherige Eruption war, d.h wie lang und vor allem wie hoch sie war, können die Ranger den nächsten Ausbruch auf ±10 Minuten genau vorhersagen. In jeder Lodge am Standort und sogar darüber hinaus gibt es Tafeln, wo die Zeit der nächsten Eruption angekündigt werden.

Kurz nach unserer Ankunft in der Unterkunft in der Old Faithful Snow Lodge stand die nächste Eruption kurz bevor. Wir haben uns auch nicht der Faszination entziehen können und sind natürlich auch zu den Hunderten anderen Menschen an das Oval rund um den Geysir gezogen. In Dreierreihen sind Bänke auf dem Plankenweg installiert und viele Zuschauer warteten seit dem letzten Ausbruch auf den neuen.

Dann begann das Schauspiel: Zunächst ein paar kleine Dampfstöße — ein Raunen ging durch die Menschenmenge — dann einige Zeit nichts. Dann wieder ein Dampfstoß, diesmal gefolgt von einem kleinen Stoß heißen Wasser — ein Jubeln und Klatschen ging durch Menge und man rief sich in vielen Sprachen zu: »It’s starting«. Dann endlich — ein richtig großer Stoß heißen Wassers und dann immer wieder — die Eruption hatte begonnen! Fast drei Minuten hielt uns der Old Faithful in seinen Bann.

Yellowstone — Black Sand Basin

Yellowstone — Black Sand Basin

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Das Black Sand Basin liegt an der Ringstraße des Yellowstone Nationalparks nur 1,5 km nordwestlich von Old Faithful. Es ist ein isolierte liegender Hydrothermalbereich mit großen heißen Quellen und einigen kleinen Geysiren, der aufgrund einiger Vorkommen von schwarzem Obsidian ihren Namen bekam. Ich hätte diese Gegend eher White Sand genannt! Nahe an der Zufahrt zum Parkplatz liegt der Opalescent Pool. Ich liebe diesen Anblick der blauen Quelle inmitten der toten Lodgehole Pinien und dem weißen Boden. Das Wasser aus den umliegenden Geysiren und Quellen enthält große Anteile an Kieselerde, die mit der Zeit von den Baumstämmen aufgenommen wurde und heute an weiße Socken erinnert, sie werden daher auch white »bobby sock« trees genannt. Dort, wo kein Wasser mehr längs strömt, sorgt die Kieselerde auch für den weißen Boden. Überall im Yellowstone Nationalpark trifft man auf den weiß gefärbten Boden.
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Grand Teton im Sonnenaufgang

Grand Teton im Sonnenaufgang

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Beim ersten Besuch an der Schwalbacher’s Landing am Snake River wurde mir schnell klar, dass ich hier auch noch einmal beim Sonnenaufgang sein wollte. Ich hatte Wolkenberge über dem Grand Teton im Sinn, dramatisch beleuchtet von der aufgehenden Sonne!

Doch die Tage im Grand Teton Nationalpark waren dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem klaren Morgen begannen und erst im Tagesverlauf Wolken aufzogen, die beim Grand Teton dann meist nur noch von hinten beleuchtet wurden. Dennoch bin ich an diesem Morgen um 5:30 Uhr aufgestanden, um mich auf den Weg zur Schwalbacher’s Landing zu machen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich nach 6 Uhr dort ankam und kaum noch einen Parkplatz finden konnte! Viele Fotografen standen direkt am Snake River und hatten ihre Stative aufgebaut. Doch mich zog es weiter den Flusslauf hinauf, wo die durch Biberdämme aufgestauten Seen liegen. Aber leider waren dort die meisten Fotografen. An meinem geplanten Standpunkt stand ein Fotokurs mit 20 Teilnehmern — der Trainer an der besten Stelle! Und das schon eine ¾ Stunde vor dem Sonnenaufgang!
Ich habe daher nicht ganz die zentrale Perspektive erreichen können und ein wenig mehr die Gräser vorne rechts ins Bild bekommen, als ich es eigentlich haben wollte.

Aber das Glühen des Grand Teton war trotzdem eindrucksvoll. Im Vordergrund ziehen noch leichte Nebelschwaden über das Wasser während de Grünstreifen vor dem gegenüberliegenden Wald kräftig leuchtet.

Fischadler im Buffalo Valley

Fischadler im Buffalo Valley

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Auf dem Weg aus dem Grand Teton Nationalpark nach Osten zu unserer Unterkunft, fuhren wir regelmäßig durch das Tal des Buffalo Fork Rivers. Schon am ersten Nachmittag kurz nach dem Abzweig vom US Highway 26 sahen wir rechts von uns auf einem kahlen Ast einen Fischadler (engl. Osprey) sitzen. Wie wir später feststellen konnten, lag sein Nest oberhalb des Flussbettes auf dem Kopf eines Strommastes.

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