Dampfmaschinen am Kiekeberg

Dampfmaschinen am Kiekeberg

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Alle zwei Jahre findet am Kiekeberg ein Treffen der Dampfmaschinen und Traktoren statt. Ich bin immer wieder fasziniert, die alte Technik der Dampfmaschinen in Betrieb zu sehen. Passend zu den Landmaschinen auf dem Treffen, wurde eine der Dampfmaschinen zum Antrieb einer Dreschmaschine eingesetzt. Zu meinen Erstaunen wurden diese in Deutschland noch bis Anfang der 70er Jahre genutzt! weiter lesen und kommentieren …

Schmieden — Meister & Lehrling

Schmieden — Meister & Lehrling

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Meister & Lehrling beim Schmieden von Türbändern. Es war interessant zuzuschauen, wie Meister und Lehrling Hand in Hand arbeiteten, um Vertiefungen in die zuvor geschmiedeten Türbänder zu schmieden. Während der Meister seinen Hammer sehr genau positionierte, damit bei allen Bändern die Vertiefungen für die Befestigungslöcher auf gleicher Höhe waren, musste sein Lehrling mit einem Vorschlaghammer zielgenau auf den Hammerkopf schlagen. Nicht nur die Zielgenauigkeit spielt eine Rolle, auch die möglichst gleiche Kraft bei allen Schlägen, damit die Vertiefungen auch gleich tief wurden. weiter lesen und kommentieren …

Kiekeberg — Ambossklang & Feuerglut

Kiekeberg — Ambossklang & Feuerglut

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Einmal im Jahr kommen viele Schmiede zum Kiekeberg, um den Museumsbesuchern die alte Handwerkskunst näher zu bringen. In der alten Schmiede von 1844 (allerdings im Zustand von 1970, weil sich aus dieser Zeit die originale Einrichtung erhalten hat) zeigen die Schmiede von Tiedgen und Schmalz immer wieder ihr Können. Diesmal war Herr Tiedgen mit seinem Lehrling am Schmiedefeuer. Nachdem ich das erste Foto gemacht hatte, war ich wie gefesselt die roten Haare der jungen Schmiedin von hinten beleuchtet vom Schmiedefeuer geeignet ins Bild zu setzen. Zum Glück war nicht die gesamte Rückwand vom Schmiedefeuer beleuchtet, da die Esse oberhalb des Feuers eine breiten Schattenkegel an die Wand warf. Das musste der geeignete Hintergrund für meine Schmiedeportraits werden. weiter lesen und kommentieren …

Hamburger Rathaus — Ratsstube

Hamburger Rathaus — Ratsstube

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In der Ratsstube tagt einmal wöchentlich der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf der Eingangstür stehen die Buchstaben SPQH in Anlehnung an das alte Rom, hier steht es für: »SENATUS POPOLUSQUE HAMBURGENSIS« was übersetzt heißt: »Senat und Volk von Hamburg«. Es heißt, der Saal hätte keine Fenster, um die Senatsmitglieder bei der Arbeit nicht abzulenken. Deshalb gibt es für die natürliche Beleuchtung ein Glasdach, was wohl auch symbolisieren soll, dass über dem Senat nur der Himmel, nur Gott ist.

Am Ende des Saales erkennt man den Baldachin aus grünem Samt unter dem der erste und zweite Bürgermeister bei den Senatssitzungen ihren Platz finden. weiter lesen und kommentieren …

Hamburger Rathaus — Senatstreppenhaus

Hamburger Rathaus — Senatstreppenhaus

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Es ist ein faszinierender Anblick, unter der Kuppel des Senatstreppenhauses im Hamburger Rathaus auf dem Roten Teppich zu liegen und nach oben zu blicken. Erst langsam entdeckt man den Schriftzug »GOTT MIT UNS«, der über dem Zugang in die Ratsstube steht. Insgesamt hat dieses Bild viele Details zu bieten, wie die unzähligen Hamburger Wappen, die an den Säulenkapitellen und im Stuck abgebildet sind.

Einen gewohnteren Anblick bietet der Blick zur Seite, unter dem Schriftzug »Gott mit uns« hindurch in die offene Ratsstube hinein. weiter lesen und kommentieren …

Hamburger Rathaus — Turmsaal

Hamburger Rathaus — Turmsaal

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Der Turmsaal mit seiner Kuppel trennt die beiden Seiten des Rathauses.

Über dem Saal erhebt sich der 112 Meter hohe Rathausturm. Die Wandbilder zeigen die alten Stadtrepubliken Athen, Amsterdam, Rom und Venedig. Daher auch sein eigentlicher Name »Saal der Republiken«.

Die Deckengemälde stellen die Freiheit, die Tugenden Sittlichkeit, Menschenliebe, Vaterlandsliebe und die Wissenschaft dar.

Sinnsprüche, Mahnungen, Ratschläge und gute Wünsche ergänzen die Bilder. So liest man über dem goldenen Tor zum Festsaal auf lateinisch: „Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Größte.“

Im Turmsaal finden z. B. kleinere Festessen für besondere Gäste statt. Von hier aus gelangt man auch auf den Balkon des Rathauses – doch nur zu besonderen Anlässen und nur in Begleitung der Präsidentin bzw. des Präsidenten der Bürgerschaft oder der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters.

Von den Webseiten der Hamburger Bürgerschaft habe ich diese Beschreibung.

Diesen Blick wird jedoch kaum einer bei einer Führung durch das Hamburger Rathaus wahrnehmen, denn dafür muss man sich auf den Boden legen und senkrecht nach oben blicken. Mich fasziniert diese Perspektive bei interessanten Decken immer wieder.  So hatte ich auch schon Aufnahmen aus der Handelskammer mit dem Blick nach oben in die Saaldecken so aufgenommen.

Wachsende Hafencity

Wachsende Hafencity

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Viele Morgende auf dem Weg nach Hamburg hinein habe ich die Elbphilharmonie strahlen sehen — manches mal wie einen Diamanten, weil das Sonnenlicht von den vielen Wölbungen in der Glasfassade reflektiert wurde.

An diesem Morgen bin ich durch die wachsende Hafencity gefahren und habe im Elbbrückenquartier die Elbphilharmonie zwischen den beiden Gebäuden liegen sehen. Sehr lange wird es diesen Blick nicht mehr geben, weil das Baufeld immer näher an die Elbbrücken heranwächst und in den kommenden Jahren neue Gebäude diesen Blick versperren werden.
Ich habe mich die ganze Zeit darauf konzentriert, irgendwie das Leuchten der Elbphilharmonie im Bild festhalten zu können. Aber erst zum Ende habe ich mir vorgenommen, den Bulldozer mit ins Bild zu nehmen. Gerade rechtzeitig, als auch noch die zwei Bauarbeiter durchs Bild marschierten, um sich mit dem Bulldozer‐Fahrer auszutauschen.

Dieses Bild enthält alles, was derzeit die Hafencity ausmacht — die Elbphilharmonie, fertige Wohntürme und dazu noch die Arbeiten am neuen Quartier!

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