Die Kleinen sollen es bequem haben

Die Kleinen sollen es bequem haben

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Als die Storchenmutter mit Nachschub für die Polsterung des Nestes landete, wurde sie keines Blickes gewürdigt. Kein Futter‐Nachschub? Statt dessen feuchtes Stroh?

Man kann deutlich den starken Wind erkennen, das Stroh flatterte um den Kopf der Storchenmutter herum. Das man hier die Mutter vor sich hat, hatte Michael Goltz einmal so umschrieben: Sie hätte viel Schickedöns an den Beinen, die mehrfarbigen Ringe am linken Bein. Rechts ist der Ring, der Auskunft über den Storch gibt. Er  trägt die Nummer 1904 und die Buchstaben SVS.

Wer kann mir sagen, warum dieses Storchenweibchen noch weitere Ringe ohne Aufschriften trägt?

Dieses Bild ist mein letztes aus der Serie des Stochennestes auf der Kirche in Schwabstedt.

Das Aufstehen fällt noch schwer

Das Aufstehen fällt noch schwer

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Bei dem kräftigen Wind war es eigentlich auch kein Wunder, dass die Storchenjungen sich immer noch abstützen mussten, wenn sie aufstanden. Aber das der Schnabel bis zum Schluss als Stütze genutzt wurde, hatte mich dann doch überrascht. Er also ein oder zwei Flügel zusammen mit dem Schnabel als Stütze. Der Alte schaut derweil nur (gelangweilt?) zu.

Sobald der Stand gegen den Wind gesichert war, konnte der Flügel vom Nestboden erhoben werden. Vielleicht wurde so auch der Wind genutzt, um den Körper weiter nach oben zu drücken? Leider stand der Alte so dicht bei, dass der linke Flügel nicht zum Einsatz kommen konnte.
Noch wurde der Kopf aber über den Schnabel abgedrückt. weiter lesen und kommentieren …

Storchen‐Portrait

Storchen‐Portrait

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Mir war es noch nie möglich, einem Storch so nah zu sein und damit ein wundervolles Vogel‐Portrait machen zu können. Viel lag sicherlich an dem tollen Standort auf der Kirche in Schwabstedt nur 10 Meter vom Nest entfernt, aber zudem hatte ich für das Wochenende ein wundervolles Objektiv geliehen, das selbst mit 560mm Brennweite eine phänomenalen Abbildungsleistung bot (Canon EF 200–400mm f/4L IS USM Extender 1,4x).
Das kann man an diesem Portrait Foto sehr deutlich erkennen. Das Beitragbild zeigt einen 100% Ausschnitt aus dem Foto, so dass man alle Details rund um das Auge und den Schnabel erkennen kann.

Den Dreck, den der Storch im Schnabel hat, dazu seine Zunge!

Hier ist das Originalbild, dass ich nicht beschnitten habe und so noch ein paar Details mehr vom Körper und seinen Oberschenkeln zeigt. Es ist ein Leichtes, aus diesem Bild die Beschriftung des Ringes ablesen zu können: 4T926. weiter lesen und kommentieren …

Endlich war der Alte da!

Endlich war der Alte da!

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Lange haben wir als Fotografen warten müssen, um den Storchen‐Vater zu sehen zu bekommen. Aber wie erging es erst den Jungen im Regenschauer? Und was brachte der Alte mit? Einfach nur Baumaterial. So instabil sah das Nest doch gar nicht aus!

Als sich der Vogel aufrichtet, sah er einfach nur noch elegant und schlank aus. Was für ein schöner Anblick!

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Wenn die Großen nicht da sind …

Wenn die Großen nicht da sind …

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… müssen die Jungen eben beieinander Schutz suchen. Zwei der drei Jungstörche waren nach dem Regenschauer aufgestanden und kuschelten sich aneinander. Diesmal waren Michael und ich nicht auf dem Glockenturm sondern sind durch die Dachkonstruktion der Kirche auf den kleinen Dachreiter geklettert, in dem die Stundenglocke der Kirche hängt. Auf einem Quadratmeter saßen zwei Fotografen unter dem schützenden Dach des Dachreiters und hatten ihre Objektive auf das nur 10 Meter entfernte Storchennest gerichtet.

Als die beiden Jungstörche sich dann aufgerichtet hatten und sich Schnabel an Schnabel ansahen, klickten unsere Kameras. Man sah ihrem Gefieder noch den kräftigen Regenschauer an.

Wo ist der Regenschirm?

Wo ist der Regenschirm?

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So titelte Michael Goltz über sein Foto von dieser Situation für die jungen Störche. Wir beide hatten das Glück, dass wir kräftigen Westwind hatten als es anfing zu schütten und die Schallluke genau in diese Richtung aufging und uns und die Linsen damit trocken hielt. Nur die jungen Störche lagen ganz flach gedrückt im Nest und haben den Schauer über sich ergehen lassen — geduldig möchte ich fast sagen.

Michael und ich haben derweil überlegt, wie wir den Regen gut im Bild festhalten könnten und waren gemeinsam auf die Idee gekommen, die ISO Empfindlichkeit nach unten zu drücken, um so zu etwas längeren Belichtungszeiten zu kommen. Am Ende war dieses Bild mit 1160 Sekunde aufgenommen, was für 560mm Brennweite schon eine sehr lange Belichtungszeit war.

Wenn ich groß bin, werde ich ein Klapperstorch

Wenn ich groß bin, werde ich ein Klapperstorch

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Eines der drei Jungen im Storchennest auf  der Kirche von Schwabstedt. Michal Goltz nennt diese, seine Kirche, die schönste Kirche der Welt. Unter diesem Motto betreibt er in diesem Jahr ein Fotoprojekt mit täglich einem Bild in und um die Kirche herum, deren Pastor er ist. Seine Bilder kann man hier im Internet sehen.

Ich hatte bei einem Besuch die Gelegenheit, mit ihm gemeinsam auf den Glockenturm zu steigen und durch eine der Schallluken vis‐a‐vis zu dem Storchennest ansitzen zu können. Wir mussten zwar einige Minuten vor 18:00 Uhr den Platz verlassen, weil nur einen Meter neben uns die Glocke der Kirche war und uns die Ohren zerschmettert hätte, wären wir da geblieben. Aber es gab so auch genug zu erleben.

So war es immer mal wieder zu sehen, wie eines der Jungen aufstand, um die Beine einmal durchzustrecken und die Flügel in den Wind zu halten. Aber wer konnte schon einmal dabei zugesehen, wie Jungstörche aus dem Nest aufstehen, wenn zudem noch eine steife Brise herrscht. Es ist nett anzusehen, wenn erst die Beine hochgestreckt werden und dabei der Körper von den Flügeln seitlich gestützt wird. Nach vorne stützt sich der Jungvogel noch auf seinen Schnabel, bis alles andere oben ist, um sich dann endgültig aufzurichten: weiter lesen und kommentieren …

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