Hamnøy im Schneesturm

Hamnøy im Schneesturm

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Ich hatte immer gehofft in meiner Zeit am Reinefjord einmal die Sonnenstrahlen auf den Bergspritzen zu sehen. Als ich im Schneesturm auf der Brücke nach Hamnøya stand und auf die roten Rorbuer hinabschaute, hatte ich zwischendurch überhaupt keine Sicht auf den Festhelltinden, der hinter Hamnøy eine so wunderschöne Kulisse bildet. Ich hatte im Sturm zischendurch sogar Schwierigkeiten mich überhaupt auf den Beinen zu halten und so konnte ich wieder einmal nur eine Sturmpause nutzen, um dieses Foto machen zu können. Dabei hatte ich sogar meinen Rucksack unter das Stativ gehängt, damit es mir nicht umgeweht wurde.

Was ich an diesem Bild so sehr mag, ist die Brandung an den Felsen unter mir und gleichzeitig der viele Schnee im Hintergrund, der den Festhelltinden regelrecht aus der übrigen Bergkulisse herausschneidet.

Das Bild zeigt sehr typisch den Winter nördlich des Polarkreises.

Sakrisøya im Schneesturm

Sakrisøya im Schneesturm

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Fast schon lagunenartig lag die kleine Bucht des Reinefjords mit der Insel Sakrisøya vor mir. In diesen Bereich ist das Wasser so flach und mit Sanduntergrund, dass es grün leuchtet.

Es war der Tag mit Schneestürmen und ich musste mich immer wieder schutzsuchend hinter eine Hütte stellen, wenn die nächste Sturmfront mit Schneefällen kam. Meist hatte ich nur 1–2 Minuten, um mein Stativ schnell wieder aufzubauen und eine längere Belichtung zu machen. Auf dem Bild sieht man deutlich den nächsten Schneeschauer heranziehen, die Berge im Westen des Reinefjords waren nur noch schemenhaft zu erkennen. Es war mir wichtig, das grün des Wassers im Bild wiederzugeben. Deshalb hatte ich auch eine längere Belichtung gewählt, um die unruhige Oberfläche der Wellen aus dem Bild zu verbannen.

Sakrisøya ist deshalb so besonders, weil die Rorbuer Hütten am Ufer des Fjords alle gelb gestrichen sind. Sonst sieht man meist roten Rorbuer am Reinefjord. Zwischen den Hütten sieht man überall Stockfischgestelle und hoch oben über allem ein Verwaltungsgebäude auf dem Felsen stehen.

Sonne auf den Bergspitzen!

Sonne auf den Bergspitzen!

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3 Tage hatte ich auf diesen Augenblick warten müssen, immer war es den Tag über bedeckt oder sogar regnerisch. Als ich an diesem Tag auf Hamnøya war und gerade Motive mit den Stockfischgestellen suchte, kam die Sonne für einen kurzen Augenblick durch die Wolkendecke und erleuchtet den Bergrücken neben dem Olstinden. Ich hatte so gehofft, so die Sonne auf dem Berg selbst oder neben mir auf dem Festhelltinden sehen zu können. Aber so ist eben die Natur, sie richtet sich nicht nach dem Besuch eines einzelnen Fotografen (auch nicht, wenn hier hunderte gestanden hätten!). An diesem Bild mag ich so sehr die Integration der typischen Lofoten-Landschaft mit ihren Stockfischgestellen.

So habe ich die Farbe des Sonnenlichtes dennoch sehr genossen. Es ist schon beeindruckend, wenn die Bergspitzen so anfangen zu glühen. Nur 5 Minuten später war das auch schon wieder vorbei bevor ich überhaupt den Standort wechseln konnte. Aber mit größerer Brennweite war mir zuvor noch ein zweites Bild geglückt.

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Ausblicke von Hamnøya

Ausblicke von Hamnøya

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Auf den Inseln im Reinefjord sind viele Fischer zu Hause, man sieht heute noch an jeder Ecke einen modernen Fischtrawler liegen. Jede freie Fläche auf den Felsen wird genutzt, um Stockfisch-Gestelle aufzustellen. Auf Hamnøya am östlichen Ende des Fjords kennt man den klassischen View von der Brücke hinüber nach Toppøya. Aber der zeigt gar nicht klassische Fischerhäuser, sondern moderne Ferienhäuser nach Stil der Rorbuer. Ich hatte mich daher auf einen verdichteten Blick inmitten der Stockfischgestelle konzentriert, wenn auch mit dem Berg Olstinden im Hintergrund.

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Reinefjord Panorama

Reinefjord Panorama

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Das Titelbild dieses Beitrages ist nur ein Ausschnitt aus dem Panorama, also lohnt es sich den Beitrag zu öffnen, um die ganze Pracht des Bildes wirken lassen zu können.

Nachdem ich meine Unterkunft in Å in den Morgenstunden noch zur Dunkelheit verlassen hatte, war ich nach Reine aufgebrochen, um endlich einmal die Sonne auf den Berggipfeln sehen zu können. Es war immer noch klar und ich sah die Sterne über mir als ich am Reinefjord ankam. Was ich hier zu sehen bekam, ließ mich jedoch schnell die Sonne vergessen. Es war nahezu windstill und so spiegelte sich das Bergpanorama im Wasser des Fjordes! Links liegt der Veinestinden, in der Mitte der ikonische Oltstinden und rechts der Festhelltinden.

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Moskenesøya

Moskenesøya

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Nachts auf dem Weg nach Reine, nur aus dem Augenwinkel nahm ich die schneebedeckten Berge über dem kleinen Fjord war und bremste sofort (zum Glück war nichts auf den Straßen los zu dieser Zeit!), wendete und fuhr zurück zum Parkplatz.

Was für ein Anblick mit den Sternen über den Berggipfeln! Was war klar, dass ich diese Stimmung nur mit einem weiten Ausschnitt würde einfangen können und so habe ich dieses Bild als Panorama mit 3 Hochformat Bildern gemacht. Ich wollte unbedingt, dass viel Himmel mit im Bild sein sollte.

Lands End — oder das westliche Ende der Lofoten!

Lands End — oder das westliche Ende der Lofoten!

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Bei meinem Aufenthalt auf den Lofoten habe ich von Einheimischen ja erst einmal lernen müssen, dass man auf den Lofoten die Richtungen immer nur mit nach Osten (in Richtung Festland) und nach Westen angiebt. Das mag zwar für dne östlichen Teil noch so gelten, aber ich war im Süden der Inselgruppe angekommen und hatte das Gefühl eher nach Norden bzw. Süden zu fahren, wenn ich von Å nach Reine und wieder zurück fuhr.

Na gut, also war ich nach Westen unterwegs, als ich an diesem Tag aus Reine zurückkam und einfach mal bis zum Parkplatz oberhalb von Å weitergefahren war. Vom Parkplatz aus kann man noch ein Stück weiter wandern und kommt so an den Aussichtspunkt von Å — den man übrigens nicht »Lands End« nennt, weil die Inseln deutlich weiter nach Süden verlaufen! Man schaut hier an der Felswand der Lofoten entlang weiter nach Süden, hinaus über den Moskestraumen zu den Inseln Mosken und Værøy. Der Moskestraumen ist eine der stärksten Tideströmungen der Erde und soll schon Maler und Literaten (Mahlstrom) zu übertriebenen Darstellungen seiner Wasserwirbel angeregt haben.

Davon habe ich von hier aber nichts wahrnehmen können. Nur die Sonne kam zum Untergang an der Wolkenbank vorbei und beleuchtete so schön die Küste um mich herum. Das ich unterhalb der Klippen auch noch eine Untiefe im Bild hatte, über die die Wellen sich immer wieder brachen, macht für mich dieses Bild perfekt.

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