Zollenbrücke (I)

Zollenbrücke (I)

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Auf dem Schild am südlichen Brückenlager steht geschrieben, dass die Zollenbrücke Hamburg älteste Fleetbrücke ist, bereits 1355 erwähnt! Die heute noch stehende Brücke ist ein Steinquaderbau aus dem 17. Jahrhundert, während das Gußeisengeländer erst 1835 für die Graskellerbrücke erbaut wurde und erst später hierher übertragen wurde.

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Großneumarkt (Infrarot)

Großneumarkt (Infrarot)

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Für mich war der Besuch auf dem Großneumarkt der erste Fototörn in diesem Jahr mit meiner Infrarotkamera. Während ich eines der Bilder vom Michel schon veröffentlicht hatte, musste dieses Bild noch warten…

Es ist schön anzusehen, wenn man aus westlicher Richtung auf den Marktplatz schaut und sich in der Mitte die Alleebäume über den Markt ziehen. Links und rechts ist der Marktplatz auch von Bäumen gesäumt, dazwischen liegt Kopfsteinpflaster, was dem Platz einen historischen Eindruck vermittelt. Ich mag diesen Anblick auf Schwarz/Weiß-Aufnahmen, vor allem durch den unterstützenden kontrastreichen Infraroteffekt meiner Aufnahmen.

Michel vom Großneumarkt (Infrarot)

Michel vom Großneumarkt (Infrarot)

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So habe ich den Hamburger Michel noch nie gesehen. Vom Großneumarkt kommend liegt in Richtung der Hauptstraße vor dem Michel ein kleiner Grünstreifen und lässt den Blick auf den Michel frei.

Interessant ist in den Nachmittagsstunden, dass die Fensterfronten des Gebäudes links ein Lichtmuster auf den Rasen werfen, das in meiner Infrarotfotografie so richtig deutlich wird. Die Bäume zum Großneumarkt hin geben dem Kirchturm einen schönen Rahmen. Der sanft bewölkte Himmel gibt den notwendigen Kontrast zu dem recht dunkel wirkenden Turm.

Alsterpark Infrarot — Saisoneröffnung 2017

Alsterpark Infrarot — Saisoneröffnung 2017

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2010 habe ich ein vergleichbares Bild schon einmal festgehalten. Es findet sich als mein erstes Bild im Infrarot-Portfolio Hamburg, ganz am Ende der Seite.

Auch heute hatten wir wieder dramatische Wolken über Hamburg und so bin ich aus dem Büro direkt an die Außenalster, um ein paar der Eindrücke mitzunehmen. Ein wunderschöner April-Tag nur leider viel zu kalt, um es lange in dem tollen Licht auszuhalten.

Die Wiesen sind daher noch ganz leer, auf den Wegen wenige Spaziergänger und ein paar mehr Läufer und auf dem Wasser der Außenalster Segler und Ruderer, die am Trainieren waren.

Für mich ist es die Eröffnung der Infrarotsaison 2017 — die 13. Saison mit Infrarotfotografien von Marc Volquardsen.

LaPaDu Infrarot

LaPaDu Infrarot

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Wie würde wohl diese ehemalige Anlage der Schwerindustrie in Infrarot aussehen? Mit der Frage bin ich zu einem Aufenthalt im Landschaftspark Duisburg Nord (LaPaDu) aufgebrochen. Vor allem wollte ich abends die blaue Stunde mit der Farb-Kamera fotografieren, weil die Industriebauten so besonders beleuchtet sein würden. Aber andererseits ist das Gelände des Montanwerkes heute mit vielen Bäumen bepflanzt, sodass ich mir eine reizvollen Kontrast ausgemalt habe.

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Museum für Industriekultur Osnabrück

Museum für Industriekultur Osnabrück

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Das Museum für Industriekultur in Osnabrück befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche bzw. deren Schachtgebäude. Im August war ich vor einem Kundenbesuch so rechtzeitig in Osnabrücker dass ich einen Abstecher hierher machen konnte.

Das Haseschachtgebäude aus dem Jahr 1873 ist eng mit der Industriealisierung der Stadt Osnabrück verzahnt. Hier in der ehemaligen Zeche am Piesberg wurde in der Zeit zwischen 1875 und 1898 Steinkohle gefördert, eine sehr kurze Betriebsdauer, die mit dem starken Wasserzufluss in die Grube zu tun hatte. Das Gebäude wurde in den Folgejahren nach der Grubenschließung noch zu einem Schlafhaus für Grubenarbeiter umgebaut, verfiel aber nach den 1960er Jahren ohne weitere Nutzung. Erst ab 1985 wurde das Gebäude zunächst gesichtert und dann Anfang der 90er Jahre zum heutigen Museum für Industriekultur um.

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Tating — Halbinsel Eiderstedt

Tating — Halbinsel Eiderstedt

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Die Kirche St. Magnus liegt weithin sichtbar leicht erhöht über dem kleinen Ort Tating in der Mitte der Halbinsel Eiderstedt. Vor allem von Westen kommend fährt man auf der Ortsdurchfahrt zunächst gerade auf den Kirchturm zu. Ich habe immer wieder den schönen schlanken Schaft des Kirchturmes bewundert. Umso schöner, dass heute nicht nur die Sonne zu Aktivierung des Wood-Effektes schien, sondern zudem viele Wolken, die den notwendigen Hintergrund für den dunkel abgebildeten Kirchturm schaffen und eine dramatische Wirkung ins Bild bringen.

Der Vorgänger der heutigen St. Magnus Kirche stammt aus dem Jahr 1103. Sie soll Teile aus dem 12. und 13. Jahrhundert enthalten und ist bis in 17. Jahrhundert immer erweitert worden, zuletzt mit diesem Kirchturm.

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München — Olympiapark

München — Olympiapark

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Die Olympiaschwimmhalle von 1972. Die gewagte Architektur fasziniert mich immer wieder. Der eine schräg stehende Pfeiler, an dem die ganze Dachkonstruktion aufgehängt ist. In dieser Infrarotfotografie sticht er aus den Bäumen hervor, die Halle ist ein wenig im weißen Blätterwerk versteckt. Davor liegt der Große Olympiasee, auf dem Tretboote ihre Bahnen ziehen.
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Bremen

Bremen

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Wenn man in Bremen vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt aufbricht und gerade die Brücke über die Wallanlagen überschreitet, liegt rechter Hand diese stattliche Windmühle, die Herdenstorsmühle [oben das Bild Herdenstorsmühle (III)]. Wie auch die Vareler Windmühle, die ich erst im Juli 2014 aufgenommen hatte, ist die Bremer Mühle ein schön gepflegter Gallerieholländer.

Hier ist das Glück für mich als Fotograf, dass sie frei in den Wallanlage steht und zudem noch so schön von Bäumen umgeben ist. Für mich ein gefundenes Infrarotmotiv, dass ich schon seit Jahren auf meiner Motivliste stehen hatte.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts 6 Windmühlen am Bremer Wall standen. Die Herdentorsmühle war bis 1942 in Betrieb und wurde erst 1998 zu einem Café umgebaut: Das Kaffee Mühle.

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Schröders Elbpark (I)

Schröders Elbpark (I)

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Von Altona bis nach Blankenesse kann man am Elbufer entlangspazieren und dabei immer wieder Parkanlagen entdecken, die sich den Elbhang hinaufziehen. Meist verdankt man die heutigen Parkanlagen Schenkungen reicher Familien, die Teile ihrer Grundstücke an der Elbchaussee für die öffentliche Nutzung hergaben. Schröders Elbpark wurde 1953 der Stadt Hamburg geschenkt und hat heute noch das nahezu unveränderte Wegesystem.

Mir ist der Hang mit seinen serpentinen-artigen Wegen aufgefallen, an denen immer auch wieder stattliche Bäume stehen und so musste ich endlich einmal im Sommer in diesen Park und meine Infrarotfotografien zu machen.

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