Bremen

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Wenn man in Bremen vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt aufbricht und gerade die Brücke über die Wallanlagen überschreitet, liegt rechter Hand diese stattliche Windmühle, die Herdenstorsmühle [oben das Bild Herdenstorsmühle (III)]. Wie auch die Vareler Windmühle, die ich erst im Juli 2014 aufgenommen hatte, ist die Bremer Mühle ein schön gepflegter Gallerieholländer.

Hier ist das Glück für mich als Fotograf, dass sie frei in den Wallanlage steht und zudem noch so schön von Bäumen umgeben ist. Für mich ein gefundenes Infrarotmotiv, dass ich schon seit Jahren auf meiner Motivliste stehen hatte.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts 6 Windmühlen am Bremer Wall standen. Die Herdentorsmühle war bis 1942 in Betrieb und wurde erst 1998 zu einem Café umgebaut: Das Kaffee Mühle.

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Schröders Elbpark (I)

Schröders Elbpark (I)

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Von Altona bis nach Blankenesse kann man am Elbufer entlangspazieren und dabei immer wieder Parkanlagen entdecken, die sich den Elbhang hinaufziehen. Meist verdankt man die heutigen Parkanlagen Schenkungen reicher Familien, die Teile ihrer Grundstücke an der Elbchaussee für die öffentliche Nutzung hergaben. Schröders Elbpark wurde 1953 der Stadt Hamburg geschenkt und hat heute noch das nahezu unveränderte Wegesystem.

Mir ist der Hang mit seinen serpentinen‐artigen Wegen aufgefallen, an denen immer auch wieder stattliche Bäume stehen und so musste ich endlich einmal im Sommer in diesen Park und meine Infrarotfotografien zu machen.

Markplatz in Wedel

Markplatz in Wedel

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Der Markplatz [oben im Bild: Am Markplatz (I)] bildet das historische Zentrum der Stadt Wedel, vor den Toren Hamburgs an der Elbe gelegen. In seinem Zentrum steht die Rolandstatue aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Leider ist sie mit Infrarotfotografie nicht so gut abzubilden, sodass ich mich auf die gegenüberliegende Häuserfront mit den schönen Bäumen konzentriert habe, die am südlichen Rand des Markplatzes stehen.

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Alte Harburger Elbbrücke (XIII)

Alte Harburger Elbbrücke (XIII)

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Die ersten Infrarotfotografien der alten Harburger Elbbrücke habe ich 2005 mit meiner damaligen Canon Powershot G3 geschossen. Sie war noch nicht umgebaut, weshalb ich mit rund 2 Sekunden belichten musste. Alle Bäume waren durch den damals herrschenden Wind leicht unscharf.

Heute war ich mal wieder vor Ort, aber aufgrund der frühen Stunde auf der Nordseite der Brücke. Dort gibt es noch einen längeren Abschnitt über das Vorland, sodass die ein längerer kopfsteingepflasteter Weg geradewegs auf die Brück zuführt. Zu meinem Glück säumen sogar noch Bäume diesen Abschnitt.

Einen sehr schönen Absatz zu diesem Baudenkmal habe ich unter hamburg.de in einer IBA Publikation aus dem Jahre 2008 gefunden:

»Nähert man sich dem [Harburger] Binnenhafen von Norden her, begegnet man dem ersten Denkmal des Gebietes, der Alten Harburger Elbbrücke. Die filigrane vierbogige, 1897–99 errichtete Brücke über die Süderelbe beeindruckt durch eine aufwändige genietete Fachwerkbogenkonstruktion. Sie war die erste straßenläufige Verbindung zwischen den beiden benachbarten und damals doch getrennten Städten Harburg und Wilhelmsburg. Diese neue Verbindung war im Zuge der anwachsenden Industrialisierung der beiden Städte und dem dadurch gestiegenen Verkehrsaufkommen notwendig geworden, was jedoch auch eine Ablösung des davor üblichen Transports auf dem Wasserweg mit sich brachte. Zwei repräsentative Torbauten bieten einen großartigen Auftakt und Eintritt in das Hafengebiet und machen die damalige Bedeutung des Areals deutlich. Als großartige Ingenieursleistung stammt die heute älteste erhaltene Elbbrücke nördlich von Riesa aus einer der prägendsten Phasen der Entwicklung des Harburger Hafengebietes: Der Industrialisierung, die dem gesamten Areal ihren zeitlichen Stempel aufgedrückt hat. So ist die Alte Harburger Elbbrücke ein Denkmal der Lokal‐, Architektur‐ und Technikgeschichte.«
Ein interessantes Detail ist mir erst 2014 aufgefallen, als ich die Hackerbrücke in München als Motiv entdeckte. Beide Brücken wurden in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts von der damaligen Maschinenfabrik Augsburg‐Nürnberg erbaut und sind sich im Bereich der Metallfachwerk‐Konstruktion recht ähnlich. Im Gegensatz zur Hackerbrücke hat die Harburger Elbbrücke zusätzlich die imposanten Brückenportale.
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