Lands End — oder das westliche Ende der Lofoten!
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Bei meinem Aufenthalt auf den Lofoten habe ich von Einheimischen ja erst einmal lernen müssen, dass man auf den Lofoten die Richtungen immer nur mit nach Osten (in Richtung Festland) und nach Westen angiebt. Das mag zwar für dne östlichen Teil noch so gelten, aber ich war im Süden der Inselgruppe angekommen und hatte das Gefühl eher nach Norden bzw. Süden zu fahren, wenn ich von Å nach Reine und wieder zurück fuhr.

Na gut, also war ich nach Westen unterwegs, als ich an diesem Tag aus Reine zurückkam und einfach mal bis zum Parkplatz oberhalb von Å weitergefahren war. Vom Parkplatz aus kann man noch ein Stück weiter wandern und kommt so an den Aussichtspunkt von Å — den man übrigens nicht »Lands End« nennt, weil die Inseln deutlich weiter nach Süden verlaufen! Man schaut hier an der Felswand der Lofoten entlang weiter nach Süden, hinaus über den Moskestraumen zu den Inseln Mosken und Værøy. Der Moskestraumen ist eine der stärksten Tideströmungen der Erde und soll schon Maler und Literaten (Mahlstrom) zu übertriebenen Darstellungen seiner Wasserwirbel angeregt haben.

Davon habe ich von hier aber nichts wahrnehmen können. Nur die Sonne kam zum Untergang an der Wolkenbank vorbei und beleuchtete so schön die Küste um mich herum. Das ich unterhalb der Klippen auch noch eine Untiefe im Bild hatte, über die die Wellen sich immer wieder brachen, macht für mich dieses Bild perfekt.

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