Lister Weststrand am Morgen
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In den frühen Morgenstunden ist es beinahe mystisch, wenn weite Teile des Strandes noch im blauen Schatten liegen und die Sonne nur langsam bei den Wellenkronen anfängt ihr Lichterspiel zu spielen. Diesen Morgen, zwei Tage nach der wundervollen Biike-Stimmung hatten wir am Lister Weststrand diese Stimmung. Mit Astrid war ich schon ab 8 Uhr dort oben an der Nordseeküste, immer noch bei schwachem Ostwind. Die Treppe zum Strand war noch von den Winterstürmen zertrümmert und so musste wir über die Rampe für die Küstenschutzfahrzeuge zum Strand hinunter. Was für ein Anblick bot sich uns da! Nur die sanften Wellen bekamen das erste Licht ab. Der Horizont lag noch in einem sanften Violett/Rosa, der Stand selber noch weitgehend gefroren in einem sanften Blau.

Lister Weststrand im Schatten (0002)
Lister Weststrand im Schatten (0002)

Nur dort, wo das Hochwasser gewesen war, war der Strand schon eisfrei und daher in einem dunklen Braun.

Der Strand zeigt sich von einer ganz anderen Seite, als wir ihn 2 Jahre zuvor gesehen hatten. Deutlich war zu erkennen, wie schmal hier der Küstenstreifen bis zur Dünenkette geworden war. Astrid baute ihre Staffelei nahe der Bucht auf und mich zog es weiter am Wasser entlang.

Lister Weststrand - Blick zurück (0048)
Lister Weststrand — Blick zurück (0048)

 

Selbst die Muscheln und einige Steine am Strand wiesen noch ein Schicht mit Eiskristallen auf und glänzten schön, als die Sonne über die Dünenkämme kam:

Lister Weststrand - gefrorene Muscheln (0083)
Lister Weststrand — gefrorene Muscheln (0083)

 

Als ich nach über zwei Stunden wieder bei meiner Frau an der Staffelei ankam, hatte ich eine glückliche Künstlerin vor Augen:

Künstlerportrait Astrid Volquardsen
Künstlerportrait Astrid Volquardsen

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