Nebelmorgen im Totengrund (0054)
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An einem der ersten Nebelmorgende war ich frühmorgens aufgestanden, hatte das Fahrrad auf den Träger am Auto geladen und bin noch vor Sonnenaufgang in die Lüneburger Heide aufgebrochen. Der Kern des Naturparks ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen, also musste ich die die letzten 5–6 km mit dem Rad zurücklegen.

Bei unserem Pino Tandem kann ich vorne auf den s.g. Stoker-Sitz (der Platz des Heizers!) eine große Tasche aufsetzen, in die meine Fotoausrüstung mit Stativ passt. In der Dunkelheit montierte ich also alles zusammen und fuhr los. Eine Strecke, die ich zuvor erst einmal gefahren war, nun aber bei Nacht und nur im Schein der Fahrrad-Beleuchtung. Aber kurz vor Sonnenaufgang war ich am Ziel, die Senke des Totengrundes. Es war kein starker Nebel, aber gerade auf der Südost-Seite hingen einen Nebelfetzen. Ich wanderte ein bisschen links und recht am Talkessel entlang, um plötzlich die Veränderung im Himmel wahrnehmen zu können.

Der Himmel hatte sich verfärbt. Rot-orange Wolken veränderten auch das Licht auf dem Boden. Jetzt hatte ich mein Motiv, auf das ich so sehr gehofft hatte. Ein Nebelmorgen im Totengrund!

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