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Altstorch (0391) im Detail

Storchen-Portrait

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Mir war es noch nie möglich, einem Storch so nah zu sein und damit ein wundervolles Vogel-Portrait machen zu können. Viel lag sicherlich an dem tollen Standort auf der Kirche in Schwabstedt nur 10 Meter vom Nest entfernt, aber zudem hatte ich für das Wochenende ein wundervolles Objektiv geliehen, das selbst mit 560mm Brennweite eine phänomenalen Abbildungsleistung bot (Canon EF 200–400mm f/4L IS USM Extender 1,4x).
Das kann man an diesem Portrait Foto sehr deutlich erkennen. Das Beitragbild zeigt einen 100% Ausschnitt aus dem Foto, so dass man alle Details rund um das Auge und den Schnabel erkennen kann.

Den Dreck, den der Storch im Schnabel hat, dazu seine Zunge!

Hier ist das Originalbild, dass ich nicht beschnitten habe und so noch ein paar Details mehr vom Körper und seinen Oberschenkeln zeigt. Es ist ein Leichtes, aus diesem Bild die Beschriftung des Ringes ablesen zu können: 4T926. weiterlesen oder einen Kommentar schreiben …

Endlich war der Alte da!

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Lange haben wir als Fotografen warten müssen, um den Storchen-Vater zu sehen zu bekommen. Aber wie erging es erst den Jungen im Regenschauer? Und was brachte der Alte mit? Einfach nur Baumaterial. So instabil sah das Nest doch gar nicht aus!

Als sich der Vogel aufrichtet, sah er einfach nur noch elegant und schlank aus. Was für ein schöner Anblick!

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Wenn die Großen nicht da sind …

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… müssen die Jungen eben beieinander Schutz suchen. Zwei der drei Jungstörche waren nach dem Regenschauer aufgestanden und kuschelten sich aneinander. Diesmal waren Michael und ich nicht auf dem Glockenturm sondern sind durch die Dachkonstruktion der Kirche auf den kleinen Dachreiter geklettert, in dem die Stundenglocke der Kirche hängt. Auf einem Quadratmeter saßen zwei Fotografen unter dem schützenden Dach des Dachreiters und hatten ihre Objektive auf das nur 10 Meter entfernte Storchennest gerichtet.

Als die beiden Jungstörche sich dann aufgerichtet hatten und sich Schnabel an Schnabel ansahen, klickten unsere Kameras. Man sah ihrem Gefieder noch den kräftigen Regenschauer an.

Wo ist der Regenschirm?

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So titelte Michael Goltz über sein Foto von dieser Situation für die jungen Störche. Wir beide hatten das Glück, dass wir kräftigen Westwind hatten als es anfing zu schütten und die Schallluke genau in diese Richtung aufging und uns und die Linsen damit trocken hielt. Nur die jungen Störche lagen ganz flach gedrückt im Nest und haben den Schauer über sich ergehen lassen — geduldig möchte ich fast sagen.

Michael und ich haben derweil überlegt, wie wir den Regen gut im Bild festhalten könnten und waren gemeinsam auf die Idee gekommen, die ISO Empfindlichkeit nach unten zu drücken, um so zu etwas längeren Belichtungszeiten zu kommen. Am Ende war dieses Bild mit 1160 Sekunde aufgenommen, was für 560mm Brennweite schon eine sehr lange Belichtungszeit war.

Wenn ich groß bin, werde ich ein Klapperstorch

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Eines der drei Jungen im Storchennest auf  der Kirche von Schwabstedt. Michal Goltz nennt diese, seine Kirche, die schönste Kirche der Welt. Unter diesem Motto betreibt er in diesem Jahr ein Fotoprojekt mit täglich einem Bild in und um die Kirche herum, deren Pastor er ist. Seine Bilder kann man hier im Internet sehen.

Ich hatte bei einem Besuch die Gelegenheit, mit ihm gemeinsam auf den Glockenturm zu steigen und durch eine der Schallluken vis-a-vis zu dem Storchennest ansitzen zu können. Wir mussten zwar einige Minuten vor 18:00 Uhr den Platz verlassen, weil nur einen Meter neben uns die Glocke der Kirche war und uns die Ohren zerschmettert hätte, wären wir da geblieben. Aber es gab so auch genug zu erleben.

So war es immer mal wieder zu sehen, wie eines der Jungen aufstand, um die Beine einmal durchzustrecken und die Flügel in den Wind zu halten. Aber wer konnte schon einmal dabei zugesehen, wie Jungstörche aus dem Nest aufstehen, wenn zudem noch eine steife Brise herrscht. Es ist nett anzusehen, wenn erst die Beine hochgestreckt werden und dabei der Körper von den Flügeln seitlich gestützt wird. Nach vorne stützt sich der Jungvogel noch auf seinen Schnabel, bis alles andere oben ist, um sich dann endgültig aufzurichten: weiterlesen oder einen Kommentar schreiben …

Hamburg - Hafencity

Hafencity, Baakenhafenquartier & Perseus J auf Reede

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Welch eine Stimmung für kurze Zeit heute Morgen auf dem Weg nach Hamburg hinein! Von Westen zogen Gewitter auf und als ich gerade auf die Elbbrücken zu fuhr, schien die Morgensonne noch kräftig. Also war ich ganz schnell einmal zur U‑Bahn Station Elbbrücken gefahren, habe meine Kamera geschnappt und bin auf die Terrasse am Ende vom Bahnsteig gelaufen. Den Blick auf die wachsende Hafencity, die Elbphilharmonie im Hintergrund dem auf Reede liegendem Schiff wollte ich mir nicht entgehen lassen. Zudem sind die Baukräne in dieser Lichtstimmung auch ein echter Hingucker…

Was sich aber für ein Schauspiel vor mir bieten würde, konnte ich nicht erahnen. Die Wolken sind zeigen alle möglichen Strukturen, Wirbel und Verwerfungen… Dazu das dunkelgraue Band im Hintergrund, unterbrochen von Licht und im Vordergrund wieder die Strukturreiche graue Wolkenfront. Das ganze Bild hat eine irre räumliche Tiefe!

Ich habe dazu noch ein Panorama Bild gemacht. Im Original hat es eine Auflösung von 10.938×6.240 Pixeln, das sind 68 Megapixel! Es lohnt sich, das Bild durch eine Klick zu vergrößern, ich habe es mit über 3.000 Pixeln Breite in den Blog geladen: weiterlesen oder einen Kommentar schreiben …

Japanisches Kirschblütenfeuerwerk in Hamburg

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Seit 1968 bedankt sich die japanische Gemeinde Hamburg mit dem jährlich stattfindenden Kirschblütenfest bei der Hansestadt für deren Gastfreundschaft. Ungefähr 2000 Japaner leben derzeit in Hamburg, mehr als 100 Firmen haben sich in den letzten Jahrzehnten hier angesiedelt. Hamburg und Osaka verbindet eine 30-jährige Städtepartnerschaft.

Highlight des Festes ist Jahr für Jahr das Feuerwerk, das traditionell am Freitagabend des Festwochenendes um 22:30 Uhr an der Außenalster stattfindet. Es wird von den in Hamburg ansässigen japanischen Firmen zum Dank für die Gastfreundschaft und Zusammenarbeit ausgerichtet und wird an und über der Außenalster entzündet. Um die Organisation und die Finanzierung des Feuerwerks kümmert sich der Nihonjinkai e.V..

Quelle: hamburg.de

Für mich gehört daher dieses Feuerwerk zu Hamburg, wie mein Leben. Ich erinner mich noch gerne ich die Zeit im Kanu-Verein (in den 80er Jahren), als wir abends zum Feuerwerk mit dem Zehner hinaus gepaddelt waren. Vorschriftsmäßig mit einer weißen Buglampe — damals natürlich noch mit einer Kerze betrieben!
Dieses Jahr war ich tatsächlich das erste Mal auf Land dabei, schließlich wollte ich Fotos mit mehreren Sekunden Belichtungszeit machen, um das Feuerwerk richtig in meinen Bildern einzufangen. Was dort schon 3 Stunden vor dem Feuerwerk los war, hatte ich mir nicht vorstellen können.

Viele hatten die Bänke mit Tischen versehen und einen kompletten Abendbrottisch eingedeckt — stilvoll mit Weingläsern und Porzellan! Auf Höhe Fontenay war ein Partyzelt aufgebaut, mit vielen Kisten Getränken am Rand und Livemusik. Die Gitarrenmusik machte den Abend noch zu etwas besonderem. Witzig war die Nähe zu dem kleinen Anleger auf Höhe der Fontenay. Immer wieder wurde dort Schlauchboote zu Wasser gelassen. Einige davon mit Behelfspaddeln, sodass sie kaum zu bewegen waren. Aber man hatte einen Platz in der ersten Reihe!

Dann begann nach kurzweiligen Stunden des Wartens das Feuerwerk und ich wurde nicht enttäuscht. weiterlesen oder einen Kommentar schreiben …

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