Grand Teton Nationalpark — Schwabacher’s Landing
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Nach einer Woche im Teton Valley sind wir über den Teton Pass in den Grand Teton Nationalpark gefahren. Hier wollten wir die zweite Woche verbringen. Unser erster Halt mit Blick auf die Bergkette der Teton Range führte uns an die Schwabacher’s Landing, einer Stelle zum Einsetzen von Booten in den Snake River. Es war den Vormittag über stark bewölkt und erst spät am Tag lichteten sich die Wolken an den Berggipfeln.

 

Bei der Ankunft im Nationalpark wurde uns deutlich, dass die Hochebene des Parks nicht über die ganze Fläche vor den Bergen gleichmäßig verteilt ist. Man kann es recht deutlich auf der oben gezeigten Reliefkarte erkennen, der Snake River hat über die Jahrtausende mehrere Ebenen erzeugt. Auf der US 191 von Süden in den Park fahrend, kommt man bald zu einer Stelle, wo die Straße auf die oberste Ebene gelangt. Um zur Schwabacher’s Landing zu gelangen, fährt man über zwei Ebenen nach unten an das Flussufer. Erst dort stehen übrigens die Bäume, die man von der obersten Ebene nicht erkennen kann.

Um diese Ebenen-Bildung deutlich zu machen, habe ich ein Foto bei der Abreise aus dem Grand Teton Nationalpark gemacht. Am linken Bildrand inmitten der Bäume am Flussufer liegt Schwabacher’s Landing:

Grand Teton Nationalpark - Überblick (1682)
Grand Teton Nationalpark — Überblick (1682)

Um deutlich zu machen, was diesen Nationalpark auszeichnet, zitiere ich ein paar Zeilen aus der Wikipedia:

Der Grand-Teton-Nationalpark liegt im Westen von Wyoming südlich des Yellowstone-Nationalparks. Er hat seinen Namen von der Teton-Kette, die sich in Nord/Süd-Richtung durch den Park zieht. Östlich der Berge liegt die weite Ebene mit dem Namen Jackson Hole und der große Bergsee Jackson Lake, außerdem die kleineren Seen Leigh Lake und Jenny Lake.

Die Region ist bereits seit mindestens 11.000 Jahren bewohnt, als nomadische Paläoindianer begannen, die wärmeren Sommermonate dort zu verbringen. Als erster Weißer dürfte John Colter um 1808 diese Gegend zu Gesicht bekommen haben. … Die Gegend wurde am 26. Februar 1929 zum Nationalpark erklärt.

Das zerklüftete Profil der Teton-Bergkette erhebt sich ohne Vorgebirge zweitausend Meter aus der Ebene. Die höchste Erhebung, der Grand Teton, liegt 4.198 Meter über dem Meeresspiegel.

Das war es auch, was uns an dieser Landschaft so faszinierte. Die Seen-Kette auf ca. 2.000 m Meershöhe und direkt dahinter hoch aufragend über 4.000 m hohe Berge!

Astrid hatte hier am Flussufer gemalt und wir haben später gemeinsam nette Bekanntschaft mit Kevin West gemacht. Er stand mit uns an dieser Stelle und wir kamen über Fotografie und meinen Filtereinsatz ins Gespräch. Sein 500px-Portfolio ist sehenswert!

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